Politik : NACHRICHTEN

GUINEA

Afrikanische Union begrüßt

Friedensvertrag

Nairobi - Die Afrikanische Union (AU) hat die Einigung auf eine friedliche Beilegung der politischen Krise im westafrikanischen Guinea begrüßt. AU-Kommissionspräsident Jean Ping erklärte, dass eine zivile Übergangsregierung eingesetzt und innerhalb von sechs Monaten Wahlen stattfinden sollen. Auch Militärmachthaber Moussa Dadis Camara erklärte vom benachbarten Burkina Faso aus, er unterstütze den Plan. Seine eigene Kandidatur bei den Wahlen schloss er aus. Camara hatte sich Ende 2008 an die Macht geputscht. Im Dezember 2009 wurde er bei einem gescheiterten Attentat verletzt. Er wandte sich zum ersten Mal wieder über das Fernsehen an die Öffentlichkeit. epd

SOMALIA

Piraten geben

gekaperten Supertanker frei

London/Athen - Somalische Seeräuber haben einen gekaperten griechischen Supertanker nach sieben Wochen wieder freigegeben. Die „Maran Centaurus“ konnte ihre Reise am Montag fortsetzen, wie die EU-Antipiratenmission Atalanta bei London mitteilte. Zuvor sollen sich an Bord dramatische Szenen abgespielt haben: Nach dem Abwurf eines Lösegelds auf das Schiff nahmen sich rivalisierende Seeräuberbanden gegenseitig unter Beschuss, wie griechische Medien berichteten. Der Öltanker mit 28 Mann Besatzung war Ende November nordöstlich der Seychellen überfallen worden. dpa

IRAN

Todesstrafe für

fünf Oppositionelle gefordert

Teheran - Im Prozess gegen fünf Oppositionelle im Iran hat die Staatsanwaltschaft am Montag die Todesstrafe gefordert. Die Fünf waren vergangenen Monat bei neuen Protesten gegen Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad festgenommen worden. Nach Angaben iranischer Medien sollen die Angeklagten Verbindungen zur Exil-Opposition der Volksmudschaheddin haben.dpa

TURKMENISTAN

Denkmal von Turkmenbaschi

in Aschgabad wird abgebaut

Aschgabad - Das autoritäre Turkmenistan in Zentralasien räumt drei Jahre nach dem Tod von Präsident Saparmurad Nijasow weiter mit dem Erbe des Diktators auf. Nachfolger Gurbanguly Berdymuchammedow wies per Dekret an, das 75 Meter hohe vergoldete Monument des als Turkmenbaschi – Vater aller Turkmenen – verehrten Nijasow in der Hauptstadt Aschgabad zu entfernen. dpa

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