Politik : NACHRICHTEN

USA

Firmen dürfen Wahlkampf machen

Washington - US-Firmen können künftig noch stärker als bisher in den Wahlkampf eingreifen. Das Oberste Gericht der USA hob am Donnerstag langjährige Beschränkungen bei der Wahlkampfwerbung auf. Präsident Barack Obama kritisierte das Urteil in ungewöhnlich scharfer Form und kündigte einen Vorstoß im Kongress an, um die Folgen der richterlichen Entscheidung in Grenzen zu halten. Nach dem Spruch können Firmen jetzt Geld aus ihren Töpfen für Werbekampagnen zur direkten Unterstützung oder Bekämpfung von Kandidaten bei Wahlen auf Bundesebene ausgeben. dpa

PAKISTAN

Gates wirbt für Kampf gegen Taliban

Islamabad - US-Verteidigungsminister Robert Gates bemüht sich um ein stärkeres Engagement Pakistans im Kampf gegen Al Qaida. Gates traf am Donnerstag in Islamabad ein, um die belasteten Beziehungen zu verbessern. Gates forderte, die Taliban müssten an beiden Seiten der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan bekämpft werden. rtr

EUROPÄISCHE UNION

Weg frei für Kommissionskandidaten

Straßburg - Nach dem Rückzug der bulgarischen Kandidatin für die EU-Kommission, Rumjana Schelewa, gibt es aus dem Europaparlament grünes Licht für die übrigen Kandidaten. Die zuständigen Ausschüsse hätten positive Stellungnahmen zu 25 Kandidaten abgegeben, sagte Parlamentspräsident Jerzy Buzek. Nun muss nur noch die neue bulgarische Kandidatin Kristalina Georgiewa angehört werden. Das soll am Mittwoch geschehen. dpa

HONDURAS

Freies Geleit für Zelaya

Santo Domingo - Der im November zum Staatschef gewählte Porfirio Lobo hat dem gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya freies Geleit bei der Ausreise in die Dominikanische Republik zugesichert. Eine entsprechende Vereinbarung habe Lobo mit dem dominikanischen Präsidenten Leonel Fernandez geschlossen, teilte die Regierung in Santo Domingo mit. Fernandez will an Lobos Amtseinführung am Mittwoch in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa teilnehmen und dann mit Zelaya zurückkehren. AFP

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