Politik : NACHRICHTEN

USA

Obama holt Hilfe

Washington - Nach der jüngsten bitteren Niederlage seiner Demokraten bei der Senatswahl in Massachusetts holt Präsident Barack Obama jetzt seinen früheren Wahlkampfmanager zu Hilfe. Der erfahrene Politstratege David Plouffe soll nach Medienberichten vom Sonntag als Berater des Weißen Hauses angeheuert werden. Plouffe soll in erster Linie politische Strategien mit Blick auf Kongress- und Gouverneurswahlen im November entwerfen. Die Demokraten hatten letzte Woche den zuvor seit 46 Jahren von Edward Kennedy gehaltenen Senatssitz an die Republikaner verloren. dpa

HONDURAS

Zelaya will ausreisen

Tegucigalpa - Sieben Monate nach dem Putsch in Honduras ist ein Ende der Staatskrise in Sicht. Der gestürzte und seit September in der brasilianischen Botschaft in der Hauptstadt Tegucigalpa festsitzende Präsident Manuel Zelaya willigte am Samstag ein, in die Dominikanische Republik auszureisen. Damit nahm er ein Angebot an, das sein gewählter Nachfolger, Porfirio Lobo, ausgehandelt hatte. dpa

IRAK

Kandidaten bleiben ausgeschlossen

Bagdad - US-Vizepräsident Joe Biden ist bei seinem Besuch in Bagdad auf taube Ohren gestoßen. Er konnte sich mit seiner Kritik am Ausschluss von mehr als 500 Politikern von den Wahlen im Irak nicht durchsetzen. Der irakische Ministerpräsident Nuri al Maliki wies bei einer Unterredung mit Biden am Samstag die Einwände Washingtons zurück. Im Irak wird am 7. März ein neues Parlament gewählt. Vor einer Woche waren 515 Politiker von der Abstimmung ausgeschlossen worden, weil sie das Regime Saddam Husseins unterstützt haben sollen. Die USA befürchten, dass diese Maßnahme vor allem die Sunniten, die 25 Prozent der Bevölkerung stellen, trifft. dpa

ISRAEL

Auschwitz-Baupläne ausgestellt

Jerusalem - Die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem eröffnet an diesem Montag eine Ausstellung der originalen Baupläne des Konzentrationslagers Auschwitz. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die Pläne im vergangenen August bei seinem Besuch in Deutschland vom Chefredakteur der „Bild“-Zeitung, Kai Diekmann, erhalten. Der Springer-Verlag hatte die Dokumente 2008 gekauft. Deutsche und polnische Gedenkstätten hatten nicht genug Geld aufbringen können. dpa

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