Politik : NACHRICHTEN

Holte Berlin Polizisten aus Teheran?

Berlin - Die angebliche Festnahme zweier Diplomaten in Teheran hat sich nach „Spiegel“-Informationen als Liebesgeschichte eines deutschen Polizisten mit einer iranischen Regimekritikerin entpuppt. Aus Sicherheitsgründen habe die Bundesregierung zwei an der deutschen Botschaft beschäftigte Bundespolizisten ausfliegen lassen, schreibt das Magazin. Deutsche Behörden gingen davon aus, dass der iranische Geheimdienst die E-Mails mitlas, die einer der Beamten über seinen Dienst-Mail-Account beim Auswärtigen Amt (AA) an die Iranerin schickte. Ein AA-Sprecher in Berlin wollte den Bericht am Samstag „nicht weiter kommentieren“. dpa

Lammert für Rednerpult-Verzicht

Berlin - Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat angeregt, in Debatten im Parlament auf das Rednerpult zu verzichten. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Debatte an Lebendigkeit gewinnen würde, wenn grundsätzlich vom Platz aus debattiert würde“, sagte Lammert der „Berliner Zeitung“. „Es gäbe dann mehr Spontaneität und weniger diese gut gemeinten, aber nicht immer hilfreichen, sorgfältig vorbereiteten Manuskripte.“ Bislang sprechen die Abgeordneten im Bundestag von einem zentralen Rednerpult. AFP

Ypsilanti gründet „Denkfabrik“

Berlin - Eine Gruppe von Politikern um die ehemalige hessische SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti will eine „Denkfabrik“ für eine rot-rot-grüne Zusammenarbeit gründen. Der Verein namens „Institut Solidarische Moderne“ soll sich am heutigen Sonntag in Berlin konstituieren und eine gesellschaftliche Debatte um ein rot-rot-grünes Projekt befördern. Im Vorstand des Vereins sitzen neben Ypsilanti die Vizevorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, und der Europa-Abgeordnete der Grünen, Sven Giegold.ddp

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