Politik : NACHRICHTEN

BRITANNIEN

Brown: Einigung in Nordirland

Beginn einer neuen Ära

Belfast - Der britische Premierminister Gordon Brown hat die Einigung zwischen Protestanten und Katholiken auf eine Polizei- und Justizreform als Beginn einer neuen Ära gewürdigt. „Wir schließen das letzte Kapitel einer langen und unruhigen Geschichte, und wir schlagen ein neues Kapitel für Nordirland auf“, sagte Brown am Freitag in Belfast. Von April an sind die Kompetenzen für Justiz und Polizei Angelegenheit Nordirlands. Der britische Regierungschef war ebenso wie Irlands Premierminister Brian Cowen in die nordirische Hauptstadt gereist, um die Einigung offiziell zu verkünden. Die jahrzehntelange Gewalt zwischen Katholiken und Protestanten war durch das Karfreitagsabkommen 1998 weitgehend beendet worden. AFP

EUROPA

USA erhöhen im Streit

um Bankdaten Druck auf Brüssel

Brüssel - Vor der entscheidenden Abstimmung über ein Bankdaten-Abkommen im Europaparlament machen die USA der EU massiven Druck. Die US-Regierung droht nach Angaben von Diplomaten damit, die Verhandlungen mit der EU über den Transfer von Bankdaten abzubrechen, sollte das Parlament das Abkommen in der nächsten Woche ablehnen. Das sogenannte Swift-Abkommen soll US-Fahndern im Kampf gegen den Terrorismus auch künftig den Zugriff auf die Daten von Millionen europäischer Bankkonten erlauben. Sie werden vom belgischen Finanzdienstleister Swift verwaltet. dpa

IRAK

Mehr als 40 Tote

bei neuen Anschlägen gegen Pilger

Bagdad - Die Serie schwerer Anschläge auf schiitische Pilger im Irak hat sich am Freitag fortgesetzt. Beim Einschlag einer Granate in der Stadt Kerbela wurden am Freitag nach offiziellen Angaben mindestens 41 Menschen getötet und fast 150 weitere verletzt. Der Anschlag traf den Rand der südlich von Bagdad gelegenen Stadt, die den Schiiten heilig ist. Es war mindestens der dritte schwere Angriff auf das diesjährige Arbain-Fest, das Millionen Pilger angezogen hat. Als Drahtzieher werden sunnitische Extremisten vermutet, die vor der Parlamentswahl am 7. März provozieren wollen. AFP/rtr

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