Politik : NACHRICHTEN

PAKISTAN

Mädchenschule gesprengt

Peshawar - Im Nordwesten Pakistans haben Aufständische am Samstag eine Mädchengrundschule in die Luft gesprengt. Nach Angaben der Polizei und der örtlichen Regierung wurden bei dem Anschlag in dem Dorf Huwaid nahe der Stadt Bannu fünf der sieben Klassenräume komplett zerstört, verletzt wurde jedoch niemand. Der Bildungsminister der Provinz, Sardar Hussain Babak, machte die radikalislamischen Taliban, die Schulbildung für Mädchen ablehnten, verantwortlich. AFP

SÜDAFRIKA

Zuma entschuldigt sich für Ehebruch

Johannesburg - Südafrikas Präsident Jacob Zuma hat sich wegen seiner erneuten außerehelichen Affäre öffentlich entschuldigt. Er bedauere „zutiefst den Schmerz“, den er seiner Familie, seiner Partei ANC und „Südafrika insgesamt“ zugefügt habe, heißt es in einer am Samstag in Johannesburg veröffentlichten Stellungnahme Zumas. Kürzlich war bekannt geworden, dass Zuma, der offiziell mit drei Frauen verheiratet ist, vor drei Monaten eine uneheliche Tochter bekommen hat. Die Opposition hatte ihm darauf vorgeworfen, mit seinem Verhalten die Anti-Aids-Kampagnen für geschützten Sex zu untergraben. dpa

RUSSLAND

Neonazis nach Anschlag in Haft

Moskau - Zwei russische Neonazis sind wenige Tage nach einem Sprengstoffanschlag auf die Bahn in St. Petersburg als mutmaßliche Täter festgenommen worden. Die 19 und 20 Jahre alten Mitglieder einer rechtsradikalen Gruppe sollen zudem für den Mord an einem Ghanaer Ende vergangenen Jahres verantwortlich sein. Die Neonazi-Gruppe hatte sich im Internet zu dem Anschlag bekannt und mit einem Video des Angriffs auf den Afrikaner am 25. Dezember geprahlt. dpa

NORDKOREA

US-Aktivisten sind wieder frei

Peking - Sechs Wochen nach seiner Verhaftung wegen illegalen Grenzübertritts in Nordkorea ist ein christlicher US-Aktivist am Samstag freigelassen worden. Der 28-jährige Robert Park sei in China angekommen und werde von dort aus in die USA zurückkehren, teilte die US-Botschaft in Peking mit. Eine Botschaftssprecherin begrüßte die Freilassung, die Pjöngjang am Freitag nach einer Entschuldigung Parks angekündigt hatte. Der US-Bürger mit nordkoreanischer Abstammung hatte nach Angaben von Mitstreitern am 25. Dezember aus Protest gegen die Unterdrückung in Nordkorea die Grenze über den gefrorenen Fluss Tumen überschritten und war daraufhin festgenommen worden. Demnach trug Park einen Brief bei sich, in dem er den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Il aufforderte, politische Gefangene freizulassen, die allgemeine Lage der Menschenrechte zu verbessern und ihm den Rücktritt nahelegte. AFP

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