Politik : NACHRICHTEN

SUDAN

Präsident gibt „schreckliche

Verbrechen“ in Darfur zu

Khartum - Sudans Präsident Omar Hassan al-Baschir hat eingeräumt, dass es in der Krisenregion Darfur „schreckliche Verbrechen“ gegeben hat. Dies sei allerdings überall auf der Welt so, wo bewaffnete Banden sich gegen die Regierung stellten, sagte der Staatschef dem „Spiegel“. Al-Baschir erklärte sich für die Vorgänge in Darfur verantwortlich. In Darfur haben von der Regierung unterstützte Reitermilizen im Kampf gegen Rebellen rund 300 000 Menschen getötet, 2,7 Millionen Bewohner sind geflohen. Menschenrechtsorganisationen und die US-Regierung sprechen von Völkermord. AFP

FRANKREICH

Polizeipanne bei Ermittlungen

gegen Eta nach Polizistenmord

Paris - Bei der Fahndung nach den mutmaßlichen Mördern eines französischen Polizisten ist den Ermittlern eine peinliche Panne unterlaufen. Fünf auf einem Fahndungsvideo gezeigte Männer, die angeblich der baskischen Untergrundorganisation Eta angehören sollten, stellten sich am Samstag als unbescholtene spanische Feuerwehrleute heraus. Der spanische Innenminister Alfredo Perez Rubalcaba gestand einen „Fehler“ ein und erklärte, „das hätte man besser machen können“. AFP

ISRAEL

UN-Generalsekretär:

Siedlungsbau ist illegal

Ramallah/Jerusalem - Die Kritik an Israels Siedlungsplänen wird immer deutlicher. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte am Samstag in Ramallah: „Alle Siedlungsaktivitäten überall in besetzten Gebieten sind illegal, und das muss aufhören.“ Nach einem Gespräch mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres forderte Ban das Einfrieren der Bautätigkeit. Tags zuvor hatte das Nahost-Quartett die israelischen Pläne scharf kritisiert. dpa

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