Politik : NACHRICHTEN

Guttenberg mildert seine Kritik

an Schneiderhan und Wichert ab

Berlin - Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist vom Vorwurf abgerückt, der frühere Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und Ex- Staatssekretär Peter Wichert hätten ihm bewusst Dokumente vorenthalten: Er habe „nie den Eindruck“ gehabt, dass „vorsätzlich oder böswillig gehandelt wurde“. Guttenberg hatte beide am 26. November entlassen, weil ihm Unterlagen nicht vorgelegt wurden; die Umstände sollten im Untersuchungsausschuss zur Kundus-Affäre geklärt werden. rtr

Ermittlungsverfahren gegen

Vizesprecher der SPD-Fraktion

Berlin - Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den stellvertretenden Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion wegen des Verdachts auf Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Er soll in einer Berliner Kneipe den Hitlergruß gezeigt haben. Ob Anklage erhoben wird, ist offen. Der Beschuldigte wollte sich auf Anraten seines Anwaltes nicht zu dem Vorwurf äußern. Nach Tagesspiegel-Informationen halten Insider den Vorwurf allerdings für abwegig und denjenigen, der die Anzeige erstattet haben soll, für wenig glaubwürdig. obs

Westerwelle will weiter

mit seinem Lebensgefährten reisen

Montevideo - Außenminister Guido Westerwelle (FDP) will seinen Lebensgefährten Michael Mronz weiter auf Auslandsreisen mitnehmen. Auf seiner Südamerika-Reise wies der FDP-Chef Kritik daran zurück und sagte: „Ich freue mich, dass sich Herr Mronz die Zeit nimmt, mich auf eigene Kosten zu begleiten, um sich in der Region über soziale Probleme zu informieren und dafür zu engagieren. Das wollen und werden wir fortsetzen“, sagte er. dpa

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