Politik : NACHRICHTEN

AFGHANISTAN

Anschlagsserie in Kandahar

Kandahar - Vier Selbstmordattentäter haben am Samstag mehr als 30 Menschen in der afghanischen Taliban-Hochburg Kandahar mit sich in den Tod gerissen. Mindestens 40 Menschen wurden bei den Anschlägen in verschiedenen Stadtvierteln verletzt, teilten die Behörden mit. Hauptangriffsziel sei das Gefängnis der Stadt gewesen, in dem zahlreiche Aufständische gefangen gehalten werden. Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu den Anschlägen. dpa/rtr

IRAK

Maliki spricht über Koalition

Bagdad - Knapp eine Woche nach den Parlamentswahlen im Irak hat das Wahlbündnis von Ministerpräsident Nuri el Maliki bereits Gespräche über eine mögliche Regierungsbildung geführt. Malikis Rechtsstaatsallianz habe eine fünfköpfige Verhandlungsgruppe für die Gespräche mit anderen Parteien gebildet, sagte ein Abgeordneter der Nachrichtenagentur AFP. Teilergebnissen zufolge lag Malikis Bündnis am Samstag deutlich in Führung.AFP

PAKISTAN

Zehn Tote bei Selbstmordattentat

Peshawar - Ein Selbstmordattentäter hat im Nordwesten Pakistans mindestens zehn Menschen mit in den Tod gerissen. 37 weitere wurden verletzt, als sich der Attentäter am Samstag in Mingora im Swat-Tal in die Luft sprengte. Es war bereits der dritte Anschlag in Pakistan in nur einer Woche. AFP

ÄGYPTEN

Muslime greifen Kopten an

Kairo - Im Norden Ägyptens sind am Freitag bei schweren Ausschreitungen zwischen Muslimen und koptischen Christen 30 Menschen verletzt worden. In der Stadt Marsa Matruh hatten muslimische Einwohner Arbeiter mit Steinen attackiert, weil sie fälschlich dachten, die Christen wollten eine Kirche bauen.dpa

Muslimbrüder verhaftet

Kairo - Die Polizei hat am Samstag in Ägypten Mitglieder der verbotenen Muslimbruderschaft festgenommen. Darunter seien auch Mitglieder, die bei den Wahlen in diesem Jahr antreten wollten, teilte der Anwalt der Gruppe mit. Insgesamt seien bei den Razzien 42 Muslimbrüder in fünf nördlichen Provinzen festgenommen worden. Bereits am Vortag waren 30 Muslimbrüder vorübergehend festgenommen worden, berichtete die Zeitung „Al-Masry al- Yom“. dpa

USA

Al-Qaida-Mitglied arbeitete in Akw

Sanaa - Ein im Jemen verhaftetes mutmaßliches Al-Qaida-Mitglied hat jahrelang in amerikanischen Atomkraftwerken gearbeitet. Es handelt sich um den 26-jährigen US-Bürger Sharif Mobley somalischer Herkunft, der im Jemen wegen Al-Qaida-Kontakten festgenommen wurde und bei einem jüngsten Fluchtversuch aus einem Krankenhaus einen Wächter erschoss. Allerdings geht die US-Atomaufsicht davon aus, dass Mobley in den Atomkraftwerken keinen Zugang zu sensiblem Material oder sensiblen Informationen hatte, berichteten US-Medien am Samstag.dpa

» Mehr Politik? Jetzt Tagesspiegel lesen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar