Politik : NACHRICHTEN

CHINA

Schicksal von Bürgerrechtler unklar

Peking - Das Schicksal des seit einem Jahr spurlos verschwundenen chinesischen Bürgerrechtlers Gao Zhisheng ist weiter unklar. Chinas Außenminister Yang Jiechi sagte am Dienstag bei einem Treffen mit dem britischen Außenminister David Miliband, der Anwalt sei wegen Untergrabung der Staatsgewalt zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Allerdings ließ Jiechi offen, ob es sich um das Urteil von 2006 zu drei Jahren Haft gegen den Bürgerrechtler oder um eine neue Verurteilung handelt. dpa

FRANKREICH

Linke und Grüne schließen Bündnis

Paris - Die linken Gegner des Regierungsbündnisses von Nicolas Sarkozy haben sich für die zweite Runde der französischen Regionalwahlen auf breiter Ebene zusammengeschlossen. Damit muss die UMP-Partei des Präsidenten am kommenden Sonntag in nahezu allen 26 Regionen eine Niederlage fürchten. Lediglich im Elsass an der Grenze zu Deutschland scheint ein Sieg noch möglich. dpa

JAPAN

Regierungschef verliert Rückhalt

Tokio - Der Rückhalt der japanischen Regierung in der Bevölkerung hat sich einer Umfrage zufolge seit der Parlamentswahl vor sechs Monaten mehr als halbiert. Wie die Zeitung „Asahi“ am Dienstag berichtete, sind nur noch 32 Prozent der befragten Japaner mit der Politik von Ministerpräsident Yukio Hatoyama einverstanden. rtr

THAILAND

Demonstranten verschütten Blut

Bangkok - Die Proteste der Regierungsgegner in Thailand haben mit einem symbolischen Blutvergießen einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Anhänger des 2006 gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra, die seit dem Wochenende in Bangkok gegen die Regierung demonstrieren, ließen sich am Dienstag hunderte Liter Blut abnehmen, um es anschließend vor dem Regierungssitz in der thailändischen Hauptstadt zu verschütten.AFP

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