Politik : NACHRICHTEN

KIRGISTAN

Bakijew zu Rücktritt bereit



Bischkek - Der gestürzte kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew hat sich erstmals seit den blutigen Unruhen vergangener Woche zu einem Rücktritt bereit erklärt. Bedingung sei aber, dass seine Sicherheit gewährleistet werde, sagte Bakijew am Dienstag in der Nähe seiner Hochburg Dschalal-Abad. Zuvor hatte ihm die Übergangsregierung ein Ultimatum gestellt und mit Festnahme gedroht. Sie ließ mitteilen, der „blutige Diktator“ könne nicht mir Straffreiheit rechnen. AFP/dpa

SOMALIA

30 Tote bei Kämpfen

Nairobi/Mogadischu - Bei schweren Kämpfen in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Das berichtete der somalische Radiosender Schabelle am Dienstag unter Berufung auf Augenzeugen und Ärzte. Mehr als 100 Menschen wurden demnach verletzt, als Truppen der somalischen Regierung und der Afrikanischen Union (AU) nach einer Militärparade am Montag mit schwerer Artillerie dicht bewohnte Stadtviertel beschossen. Zugleich detonierten zwei Autobomben nahe dem Flughafen von Mogadischu, die vermutlich von islamistischen Milizen gezündet wurden. Die Milizen kontrollieren weite Teile Somalias. epd

SAUDI-ARABIEN

Fatwa gegen Terrorfinanzierung

Riad - Der oberste Rat der islamischen Religionsgelehrten von Saudi-Arabien hat zum ersten Mal eine Fatwa gegen die Finanzierung von Terrorgruppen erlassen. In dem islamischen Rechtsgutachten, das am Dienstag veröffentlicht wurde, heißt es: „Die finanzielle und moralische Unterstützung des Terrorismus ist ein Verbrechen.“ Alle 20 Mitglieder des Rates zeichneten die Fatwa in Anwesenheit des Muftis, Scheich Abdulasis al Scheich. dpa

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