Politik : Nachrichten

FAMILIE

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SPD

Zentrales Projekt ist neben dem Ausbau des Betreuungsangebots die Einführung eines einkommensabhängigen Elterngeldes. Es soll höher sein als das heutige Erziehungsgeld, dafür aber über einen kürzeren Zeitraum gewährt werden. Die Orientierung am höchsten Einkommen der Familie soll mehr Väter dazu bewegen, Erziehungszeit zu nehmen.

UNION

Vom zentralen Versprechen des Wahlkampfes 2002, der Einführung eines Familiengeldes, hat die Union sich verabschiedet. In einer Familienkasse sollen familienpolitische Leistungen gebündelt werden. Außerdem stellt die CDU inzwischen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärker in den Mittelpunkt. Eine Kommission soll im Sommer Konzepte vorlegen.

GRÜNE

Die Partei will das Betreuungsangebot ausbauen und alle familienpolitischen Leistungen in einer Kinderkasse konzentrieren. Besonders wollen sich die Grünen darum kümmern, dass Kinder aus armen Familien nicht weniger Lebenschancen erhalten, wobei es nicht nur um Finanzen, sondern auch um Kultur und Gesundheit geht, etwa um die richtige Ernährung.

FDP

Der steuerliche Grundfreibetrag für Kinder soll deutlich erhöht, das Kindergeld auf 200 Euro pro Kind angehoben werden. So soll die ungleiche Förderung von Familien mit höherem und niedrigerem Einkommen abgebaut werden. Der Kindergartenplatz – halbtags für Kinder vom 3. Geburtstag bis zur Einschulung oder Startklasse – soll beitragsfrei sein.

PDS/LINKE

Die PDS will die Anhebung des Kindergelds auf zunächst 210 Euro. Bedürftige Eltern erhalten mehr Kindergeld, das nicht auf andere Leistungen angerechnet wird. Kinder jeden Alters haben einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz. Der Bund übernimmt die Hälfte aller Investitionen in Kindergärten, Krippen und Horten. Das Ehegattensplitting wird abgeschafft. hmt

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