Politik : Nachrichten

ENERGIE

-

SPD

In der Regierung hat die SPD beschlossen, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Während ein Teil der Mitglieder den Einstieg ins Solarzeitalter wünscht, will Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, dass auch künftig eine großer Teil des Stroms aus Braunkohle erzeugt wird. Die SPD steht zum Atomausstieg.

UNION

Bei der Energieversorgung setzt die Union auf einen „breiten Energiemix“ auf der Basis fossiler Energien, die lediglich effizienter genutzt werden sollen. Erneuerbare Energien sollen eine Rolle spielen, die jetzige Förderung aber spätestens Ende 2007 überprüft werden. Die CDU will die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängern. Neue Meiler will sie nicht bauen

GRÜNE

Die Grünen wollen bis 2050 die Hälfte der gesamten Energie aus erneuerbaren Energien erzeugen. Deren Förderung soll laufen, bis sie sich ohne Subventionen behaupten können. Sie wollen auf der Basis der Ökosteuer eine Finanzreform, durch die klimaschädliche Subventionen wie etwa die Steinkohleförderung wegfallen. Die Grünen stehen zum Atomausstieg.

FDP

Die FDP steht zu den Zielen des Kyoto-Protokolls, sagt aber nichts zu der Zeit danach. Förderung von erneuerbaren Energien hält sie für ineffizient und will das Erneuerbare-Energien-Gesetz in der jetzigen Form abschaffen. Sie schließt die weitere Nutzung der Atomkraft aus Klimaschutzgründen nicht aus. Ob sie den Atomkonsens kündigen will, lässt sie offen. PDS/LINKE

Die PDS und die WASG unterscheiden sich beim Klimaschutz, der Energiepolitik und beim Atomausstieg nicht von der bisherigen Regierungslinie der rot-grünen Koalition. deh

» Mehr Politik? Jetzt Tagesspiegel lesen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar