Naher Osten : Ahmadineschad sorgt weiter für Unruhe

Nach seinem provozierenden Auftritt auf der UN-Antirassismus-Konferenz provoziert der iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad weiter. Jetzt hat er die Verhaftung von 25 israelischen Soldaten bei Interpol beantragt.

TeheranAuf einer Veranstaltung in Teheran warf Ahmadineschad Israel "brutales Vorgehen" und "ethnische Säuberung" vor. Israel habe im Gazastreifen Kriegsverbrechen und Völkermord an den Palästinensern begangen, sagte er weiter. Der Iran habe bei Interpol die Verhaftung von 25 "zionistischen Kriegsverbrechern" beantragt.

Am Montag hatte der iranische Präsident mit ähnlichen Äußerungen für einen Eklat bei der Genfer Anti- Rassismuskonferenz gesorgt. Dutzende Diplomaten hatten daraufhin demonstrativ den Saal verlassen. Viele Staaten, darunter die USA und Deutschland, nahmen gar nicht erst teil. (cl/dpa)

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