Nahost-Friedensgespräche : Palästinenser sagen Friedensverhandlung ab

Die Palästinenserführung hat die für Montagnachmittag angesetzte Friedensverhandlung abgesagt. Sie beschuldigt die Israelis, drei Jugendliche im Flüchtlingslager Kalandija erschossen und weitere Menschen verletzt zu haben.

Drei Jungen wurden nach den gewaltsamen Zusammenstößen am Ortsrand von Jerusalem in Kalandija getötet.
Drei Jungen wurden nach den gewaltsamen Zusammenstößen am Ortsrand von Jerusalem in Kalandija getötet.Foto: reuters

Eine eigentlich für den Montagnachmittag vereinbarte neue Runde der Nahost-Friedensgespräche ist nach gewaltsamen Zusammenstößen am Ortsrand von Jerusalem von palästinensischer Seite abgesagt worden.
Wie ein Sprecher der Palästinenserführung mitteilte, wurde das Treffen „aufgrund der israelischen Verbrechen heute in Kalandija“ gestrichen. Im Flüchtlingslager Kalandija nördlich von Jerusalem waren am frühen Morgen nach palästinensischen Angaben bei einem Einsatz von israelischer Armee und Grenzpolizei drei Jugendliche erschossen und etwa zwanzig weitere Menschen verletzt worden. (afp)

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