Politik : Nahost-Konflikt: Machtwort

Die am Dienstagabend veröffentlichte Erklärung von US-Außenminister Colin Powell, deren Publikation Israel nach Angaben von Diplomaten zu verhindern suchte, hat folgenden Wortlaut:

"Die USA sind tief besorgt über die Ereignisse der vergangenen vier Tage im Nahen Osten (...). Den Feindseligkeiten der vergangenen Nacht in Gaza gingen provokative palästinensische Granatenangriffe auf Israel voraus. Die israelische Antwort war übertrieben und unverhältnismäßig. Wir fordern beide Seiten auf, sich an die Abkommen zu halten, die sie unterzeichnet haben. (...) Wir glauben weiterhin fest daran, dass die Wiederaufnahme der bilateralen Sicherheitszusammenarbeit entscheidend ist, um die Gewalt zu verringern und möglicherweise zu beenden. Wir arbeiten weiter mit den Parteien zusammen, sodass sie so schnell wie möglich die Sicherheitsgespräche wieder aufnehmen können, die sie vor zwei Wochen begonnen haben. Die Vereinigten Staaten bleiben bereit, die Parteien bei Schritten zu unterstützen, die Gewalt zu reduzieren und Wege zur Wiederherstellung von Vertrauen und Zuversicht zu suchen sowie (beiden Seiten) zu helfen, ihre Differenzen durch Verhandlungen beizulegen."

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