Nahost-Konflikt : Schüsse am Grenzübergang

Ein Palästinenser ist am Grenzübergang Eres von der israelischen Armee getötet worden. Er soll die eigenen Landsleute angegriffen haben.

GazaBei einem Schusswechsel zwischen einem Palästinenser und der israelischen Armee ist am Grenzübergang Eres ein Palästinenser getötet worden. Der 45-Jährige wurde nach Medizinerangaben von israelischen Soldaten erschossen. Drei weitere Palästinenser seien durch die Schüsse verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, ein Palästinenser habe an dem Grenzübergang eine Gruppe von Landsleuten mit einer Granate beworfen und sie beschossen. Nachdem der Bewaffnete auch einen rund 150 Meter entfernten israelischen Armeeposten beschoss, hätten die Soldaten in seine Richtung zurückgeschossen, sagte ein Armeesprecher. Die Palästinenser seien von ihrem Landsmann und nicht von israelischen Schüssen getroffen worden.
 
Nach Armee-Angaben warteten noch mehrere Dutzend Palästinenser in Eres darauf, ins Westjordanland durchgelassen zu werden. Israel hatte nach den innerpalästinensischen Kämpfen im Gazastreifen alle Grenzübergänge zu dem Gebiet geschlossen. In Eres versammelten sich daraufhin rund 500 Palästinenser, die ins Westjordanland fliehen wollten.  (mit AFP)

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