Politik : Nahost: Mehrheit in Israel will keine neuen Siedlungen

Trotz der anhaltenden Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern hoffen die USA weiterhin auf eine Dialog-Lösung. US-Außenminister Colin Powell sagte, der Mitchell-Bericht, der Israels Siedlungspolitik kritisiert, könne der Beginn einer neuen Friedensinitiative werden. Eine Umfrage ermittelte eine knappe Mehrheit in Israel für einen Siedlungsstopp in Verbindung mit Frieden. Die israelische Regierung lehnt dies bisher ab.

Im Westjordanland und im Gaza-Streifen kam es zu neuen Zusammenstößen. Am Grenzübergang Karni wurde ein 16-jähriger Palästinenser erschossen. In Jerusalem wurden nach Angaben der Polizei bei einer Explosion zwei Personen verletzt. Die israelische Armee ist erneut mit Panzern und Planierraupen in den Gaza-Streifen vorgedrungen. In der Ortschaft Deir el Balah zerstörten sie einen Polizeiposten und drei Häuser. Nach Armee-Angaben war dem Vorstoß ein palästinensischer Angriff vorangegangen.

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