Politik : Naumanns Erbe: "Kultur soll Element der Politik sein"

Der designierte Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin hat neue Akzente unter seiner Führung angekündigt. Die Bundeskulturpolitik solle noch mehr als bisher zum "nationalen Diskurs" beitragen, erklärte der 45-jährige SPD-Politiker bei seiner Vorstellung am Donnerstag in Berlin. Er hob hervor, dass Kunst und Kultur verstärkt zu einem "Element der internationalen Politik" würden. Sein Programm will der Nachfolger von Michael Naumann kurz nach Amtseinführung im Januar vorlegen.

Bundeskanzler Gerhard Schröder stellte den neuen Staatsminister persönlich im Kanzleramt der Öffentlichkeit vor. Er würdigte die Leistungen Naumanns, der auf eigenen Wunsch als Mitherausgeber zur Wochenzeitung "Die Zeit" wechselt. Von seinem neuen Mann im Amt des Kulturstaatsministers erwarte er eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit, sagte der Kanzler.

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