Politik : Netzattacke

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„Jammert mir nichts vor, ich habe CDU gewählt!“, lautet der Text der ECard. „Weihnachtsgrüße der politischen Art“ heißen die elektronischen Grußkarten, die auf der Internet-Seite der CDU stehen, um von dort in alle Welt verschickt zu werden. Nach der Wahl ist halt vor der Wahl, vor allem seit es das Internet gibt, mit dem die Opposition auch zwischen den großen Volksentscheidungen mit geringen finanziellen Mitteln Stimmung machen kann. Keine andere Partei hat das Web im zurückliegenden Bundestagswahlkampf so eingesetzt wie die CDU. Seiten für die Partei, die Mitglieder, für Stoiber, gegen Schröder. Auch jetzt lässt die Partei nicht locker: „Welcher Wahlbetrug ärgert Sie am meisten“, heißt es im Internet-Voting von wahl-betrug.de. Die Junge Union Hessen unterstützt die Parteizentrale mit www.letztes-hemd.de . Hinzu kommen zahlreiche Privatleute wie Rottweiler-Freund Frank Neumann mit kanzlerklage.de oder Segelbuchautor Friedrich-Wilhelm Pohl, der auf schroeder- raus.de den Auszug des Regierungschefs aus dem Kanzleramt zurück ins Hannoveraner Reihenhaus fordert. sag

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