Politik : Neue Beben in Italien

26 Kinder unter Trümmern getötet

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San Giuliano di Puglia (dpa). Nach dem verheerenden Erdbeben mit 29 Toten und 3000 Obdachlosen in Mittelitalien haben neue Erdstöße am Freitag wieder Panik ausgelöst. Mindestens 15 Menschen wurden am Abend in der Region Molise zumeist durch herabfallende Steine verletzt, nahe der Stadt Campobasso stürzte ein Kirchturm ein. Beim heftigsten Beben seit Jahrzehnten waren am Tag zuvor 26 kleine Kinder und eine Lehrerin unter den Trümmern einer Dorfschule ums Leben gekommen. Die Decke des Gebäudes, in der sich auch der Kindergarten befand, war herabgestürzt; zwei Frauen starben in ihren Wohnungen. Es gab scharfe Kritik wegen schlechter Rettungseinsätze und Schlamperei bei den Behörden. Das heftige Nachbeben in der Krisenregion rund 200 Kilometer südöstlich von Rom hatte die Stärke 5,3 auf der Richterskala. Schwer getroffen war erneut das Dorf San Giuliano di Puglia, wo zuvor die Schule eingestürzt war.

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