Politik : Nicht mehr als 500 Euro

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Knapp ein Drittel der an deutschen Universitäten eingeschriebenen Studenten wäre nach einer ForsaUmfrage bereit, Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester zu akzeptieren. Voraussetzung wäre allerdings, dass sie die aufgelaufene Summe erst nach Eintritt ins Berufsleben schrittweise abbezahlen müssten. Wie die Umfrage im Auftrag des Magazins „Uni-Spiegel“ ergab, lehnt die überwiegende Mehrheit von 69 Prozent Studiengebühren jedoch ab. Drei Viertel der Befragten glauben auch nicht, dass Studiengebühren eine qualitative Verbesserung des Studiums brächten. Die Meinungsforscher von Emnid kommen sogar auf eine Gegnerschaft von 87 Prozent. Für Bummelstudenten allerdings würden 58 Prozent der Befragten Studiengebühren akzeptieren. Bedingung: Sie müssen die Regelstudienzeit bereits um mehr als vier Semester überschritten haben. Tsp

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