Politik : Niebel in Bagdad aufgehalten Minister am Flughafen

an Weiterreise gehindert

Foto: dapd Foto: dapd
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Berlin - Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) hat zu Beginn seiner Irak-Reise vorübergehend am Flughafen in Bagdad festgesessen. Die Bundeswehrmaschine wurde wegen einer angeblich offenen Gebühr am Weiterflug gehindert, nachdem Niebel und seine Delegation bereits vom Sicherheitspersonal aufgehalten worden waren. Der Vorfall sei inzwischen „geklärt“, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch. Nach der Verzögerung bei der Abfertigung sei die Transall am Abflug in Richtung Erbil im Nordirak gehindert worden, berichtete die Onlineausgabe der „Bild“-Zeitung. Als Grund habe die irakische Seite angegeben, die Landegebühr sei bisher nicht gezahlt worden.

Die Transall-Crew habe dagegen beteuert, bereits bar gezahlt zu haben. Nach einer erneuten Zahlung durfte die Maschine demnach am Dienstagnachmittag mit fast zwei Stunden Verspätung starten.

Dem Bericht zufolge kündigte Niebel „ein Nachspiel“ an. Das Verhalten der irakischen Sicherheitskräfte am Flughafen sei „unterirdisch“ gewesen, sagte er. Er habe das Auswärtige Amt über die Vorfälle informiert, der Fall liege nun beim irakischen Transportminister.

Ein Sprecher seines Ministeriums sprach von einem „Fehler bei der technischen Abwicklung“ des Flugs. Dies sei „kein ungewöhnlicher Vorgang“ gewesen. Er betonte zudem, dass Flughafengebühren regulär anfielen. Niebel habe sich allerdings über die starken Sicherheitskontrollen „gewundert“. Der Vorfall sei aber inzwischen „geklärt“, sagte der Sprecher. In einem Schreiben habe die irakische Seite den Vorfall bereits bedauert und eine angenehme Rückreise gewünscht. AFP/dpa

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