Politik : Niedriglöhne in Deutschland

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Seit Ende der 90er-Jahre ist in Deutschland der Anteil der Beschäftigten mit niedrigen Löhnen gestiegen. Während zwischen 1995 und 2000 der Anteil des Niedriglohnsektors in vielen europäischen Ländern zurückging (Großbritannien, Irland), legte er in Deutschland zu. Legt man die OECD-Definition zugrunde, nach der die

Niedriglohngrenze bei

zwei Dritteln des nationalen Medianeinkommens (um Extreme bereinigtes Durchschnittseinkommen) liegt, so fielen 2004 gut 22 Prozent der abhängig Beschäftigten in diese

Kategorie. Im Westen Deutschlands zählte als Niedriglöhner, wer pro Stunde weniger als 9,58 Euro verdient, im Osten

waren es 6,97 Euro. ce

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