Politik : Noch ist jeder dritte Wähler unentschlossen

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Berlin Die SPD kann im aktuellen Politbarometer im Auftrag von ZDF und Tagesspiegel leicht zulegen, doch Union und FDP haben weiter eine Mehrheit. Derzeit könnte die SPD mit 30 Prozent der Stimmen rechnen, wenn bereits an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist ein Punkt mehr als vor einer Woche. CDU und CSU liegen unverändert bei 43 Prozent, die FDP bei acht Prozent. Die Grünen rutschen um einen Punkt auf acht Prozent, die Linkspartei bleibt bei ebenfalls acht Prozent. Der Großteil der Wähler (74 Prozent) rechnet nicht mehr damit, dass Rot-Grün den Rückstand bis zur Wahl am 18. September noch aufholen kann.

Doch eine schwarz-gelbe Mehrheit ist nicht gesichert, weil noch sehr viele Wähler unentschlossen sind. 63 Prozent geben an, dass sie sich ihrer Wahlentscheidung schon sicher sind, 29 Prozent haben sich noch nicht festgelegt. In der Kanzlerfrage liegt Amtsinhaber Gerhard Schröder (SPD) weiter vor Unionskandidatin Angela Merkel. Unverändert wünschen sich 47 Prozent Schröder als Kanzler, Merkel fällt um einen Prozentpunkt auf 42 Prozent. In der Beliebtheitsskala liegt dagegen Merkel weiterhin vor Schröder. Ganz am Ende stehen Edmund Stoiber (CSU) sowie die Linksparteikandidaten Gregor Gysi und Oskar Lafontaine. Tsp

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