Politik : Noch nicht der letzte

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Die Zentrale Stelle zur Aufklärung von NSVerbrechen in Ludwigsburg gibt nicht auf. Auch wenn die mutmaßlichen Täter immer älter werden, und einige Prozesse deshalb nicht zu Ende geführt werden. Trotzdem sind nach Einschätzung von Joachim Riedel, dem stellvertretenden Leiter der Stelle, weitere NS-Prozesse zu erwarten. In Gera ist nun eine ehemalige Ärztin wegen Euthanasie angeklagt. Mehrere Staatsanwaltschaften ermitteln zudem wegen verschiedener Massaker kurz vor Ende des Krieges in Italien und Griechenland. Zumindest im Falle der italienischen Massaker an Kriegsgefangenen rechnet Riedel mit weiteren Verfahren. Die meisten Täter, gegen die heute noch ermittelt werden, seien Mitte 70 – und vermutlich fit genug, um einem Prozess folgen zu können. deh

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