Politik : Nochmal von vorne

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Hans Kremendahl hat derzeit kein Glück. Die Stichwahlen um das Wuppertaler Bürgermeisteramt verlor der SPDPolitiker vor drei Wochen an seinen CDU-Herausforderer Peter Jung. Die Korruptionsaffäre hing ihm noch nach. Der Bauunternehmer Uwe Clees hatte Kremendahl bei einer „Rotweinrunde“ 1998 eine Spende von 500 000 Mark für den Wahlkampf ein Jahr später zugesagt, weil er sich nach einem Sieg der SPD davon Unterstützung bei seinen Projekten versprach. Clees wurde zu 14 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Kremendahl hatte Clees’ Spende nie bestritten, sich aber gesagt, sie habe auf ihn keinen Einfluss gehabt. Das Landgericht glaubte ihm. Doch nach dem BGH-Urteil muss die Justiz erneut prüfen , ob Kremendahl sich damals strafbar machte. Es könnte sein, dass er wieder kein Glück hat. neu

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