Politik : Nordost-WASG klagt gegen Bundespartei

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Lalendorf - Die linke Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) in Mecklenburg-Vorpommern will gerichtlich gegen die Entmachtung des Landesvorstands durch die Bundespartei vorgehen. Anfang der Woche werde die Nordost-WASG versuchen, vor dem zuständigen Landgericht in Berlin eine einstweilige Verfügung zu erreichen, sagte WASG-Sprecher Karsten Dörre am Wochenende nach einem Treffen seiner Partei in Lalendorf bei Güstrow. Damit soll auch die Rücknahme der Wahlanzeige für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern durch den Bundesvorstand unwirksam gemacht werden. Die WASG in Mecklenburg-Vorpommern will gegen den Willen der Bundespartei eigenständig und in Konkurrenz zur Linkspartei bei der Wahl am 17. September antreten. Die eigentlich für Samstag geplante Neuwahl ihrer Landesliste für den Urnengang wurde auf den 22. Juli verschoben. Damit soll mehr WASG-Mitgliedern und auch Parteilosen die Möglichkeit gegeben werden, für die Liste zu kandidieren. Mit der Neuwahl will der Landesvorstand einer Anfechtung der bisherigen Liste aus dem Weg gehen.dpa

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