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Norwegen : Vier Tote bei Schießerei nahe Oslo

Kurz nach dem Anschlag in Oslo hat offenbar ein als Polizist verkleideter Mann auf einem Treffen norwegischer Jungsozialisten um sich geschossen und vier Menschen getötet. Ursprünglich sollte Ministerpräsident Stoltenberg dort auftreten.

Bei der Schießerei in einem Jugendcamp der Arbeiterpartei nahe der norwegischen Hauptstadt Oslo sind einem Medienbericht zufolge am Freitag mindestens vier Menschen getötet worden. „Mindestens vier Personen sind getroffen und getötet worden“, zitierte die Zeitung „Varden“ einen Teilnehmer. Zuvor hatte der TV-Sender NRK berichtet, ein Mann in Polizeiuniform habe bei dem Treffen auf der Fjordinsel Utoya das Feuer eröffnet. Der Anschlag hängt offenbar mit dem Bombenattentat von Oslo zusammen.

Ministerpräsident Jens Stoltenberg sollte seinem Büro zufolge ursprünglich an dem Treffen teilnehmen. An dem Sommerlager der Arbeiterpartei Stoltenbergs nahmen rund 560 Menschen teil. Die Polizei bestätigte zunächst lediglich einen Vorfall auf der Insel.

Kurz zuvor war das Regierungsviertel in Oslo von einer Bombenexplosion erschüttert worden. Norwegische Medien berichteten von mindestens zwei Toten. Die Polizei teilte zunächst lediglich mit, es habe „Tote und Dutzende Verletzte“ gegeben. (AFP)

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