Politik : Notopfer für den Ehrenvorsitzenden

Zehn Mark soll jedes der 630 000 CDU-Mitglieder zahlen - quasi als Notopfer zur Bewältigung der Spendenaffäre um Alt- Bundeskanzler Helmut Kohl. Das meint zumindest der langjährige CDU-Kreisvorsitzende von Vechta, Clemens-August Krapp. So kämen mehrere Millionen Mark zusammen, die die Partei als Wiedergutmachung an den Bundestag zahlen könnte. Mit seinem Vorstoß steht er allerdings zunächst einmal alleine da. Mehrere Landesverbände winkten am Dienstag umgehend ab. Der 61 Jahre alte Krapp, der Landrat von Vechta ist, meinte, die CDU müsse dem "verdienten Politiker und Staatsmann" Kohl in der Spendenaffäre ihre Solidarität zeigen: "Man muss auch vergeben können."

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