Politik : Notwehr in Moschee

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Ein USMarineinfanterist hat laut einer Untersuchung im November 2004 einen möglicherweise verwundeten und unbewaffneten Iraker in einer Moschee in Notwehr erschossen. Wie der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf einen hohen Beamten des Verteidigungsministeriums berichtete, muss der Soldat mit keiner Anklage rechnen. Der Vorfall ereignete sich während der Offensive gegen Aufständische in der Rebellenhochburg Falludscha und wurde von einem Kameramann eines US-Fernsehsenders gefilmt. Gegen den Soldaten war wegen der Schüsse auf vier feindliche Kämpfer ermittelt worden. Der Iraker befand sich mit mehreren verwundeten Landsleuten in der Moschee, aus der US-Soldaten am Vortag des Zwischenfalls beschossen worden waren. dpa

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