Politik : NRW-Agrarministerin sperrt Geflügelhöfe 96 000 Hühner getötet

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Düsseldorf (dpa). Zwei Tage nach dem möglichen Ausbruch der Geflügelpest auf einem Hof in Schwalmtal bei Viersen hat das nordrheinwestfälische Umweltministerium drei weitere Betriebe gesperrt. Auf den Höfen in Willich, Tönisvorst (Kreis Viersen) und Moers müssten vorsorglich weitere 6000 Tiere getötet werden, sagte Umweltministerin Bärbel Höhn am Samstag. Die Höfe seien von dem Schwalmtaler Betrieb mit Masthähnchen beliefert worden. Da kein konkreter Hinweis auf Geflügelpest vorlag, wurde kein größerer Sperrbezirk errichtet. Die Seuche war vor zwei Monaten in den Niederlanden und Belgien ausgebrochen. Bis zum Samstag sind im Sperrbezirk um den betroffenen Hof in Schwalmtal Mastbetrieben rund 90 000 Masthähnchen und Legehennen getötet worden. In einem Umkreis von zehn Kilometern werden die Geflügelbestände von Tierärzten untersucht.

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