Politik : NS-Zwangsarbeiter: Graf Lambsdorff rügt zahlungsunwillige Firmen

Otto Graf Lambsdorff hat die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen bei der Entschädigung für NS-Zwangsarbeiter kritisiert. Dass immer noch 1,4 der versprochenen fünf Milliarden Mark fehlten, sei "unbefriedigend", sagte der Regierungsbeauftragte für die Verhandlungen am Dienstag bei einem Essen der Amerikanischen Handelskammer in Berlin. Lambsdorff lobte aber die Mitglieder der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft. Der FDP-Politiker forderte die 16 Gründungsfirmen der Initiative auf, schon jetzt einen Teil ihrer Beiträge an die Bundesstiftung zu überweisen. Das könne sich positiv auf die Abweisung der Sammelklagen in den USA auswirken.

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