Politik : NS-Zwangsarbeiter: Stiftung weist Kritik an Finanzmanagement zurück

Ch.B.

Die Bundesstiftung für die Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter hat Kritik an ihrem Finanzmanagement als unbegründet zurückgewiesen. "Wie im Stiftungsgesetz vorgesehen, wird die Verwendung unserer Mittel regelmäßig vom Bundesfinanzministerium und dem Bundesrechnungshof kontrolliert", sagte Sprecher Kai Hennig. Der amerikanische Anwalt Michael Hausfeld hatte der Stiftung Misswirtschaft vorgeworfen und angekündigt, er prüfe rechtliche Schritte, um der Einrichtung das Recht zur Verwaltung der Zahlungen an die Opfer zu entziehen. Er hat zudem der Stiftung eine Frist gesetzt, um Auskunft über das Finanzgebaren zu erhalten. Das lehnte Hennig ab: "Die Stiftung ist nur dem Kuratorium und den Aufsichtsbehörden Rechenschaft pflichtig."

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