Politik : NS-Zwangsarbeiter: Württembergische Kirche zahlt Entschädigung

Die württembergische Landeskirche und ihre Diakonie wollen für den Fonds zur Entschädigung von Zwangsarbeitern des NS-Regimes 1,15 Millionen Mark aufbringen. Dies bestätigte der zuständige Finanzdezernent Peter Stoll am Donnerstag. Die Summe ist Teil der zehn Millionen Mark, mit der sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das Diakonische Werk der EKD an der Zwangsarbeiter-Stiftung beteiligen wollen.

Außerdem teilte am Donnerstag der Leiter des Passauer Diözesanarchivs, Herbert Wurster, mit, dass vier Klöster im Bistum Passau während des Zweiten Weltkriegs zusammen zwölf Kriegsgefangene oder Arbeiter aus Polen und der Ukraine beschäftigt haben.

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