Politik : Nur ein Wetterschutz?

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Das atomare Zwischenlager in Gorleben wurde 1983 fertig gestellt . Langwierige Prozesse zwischen dem Bund und dem Land Niedersachsen führten aber dazu, dass der erste Castor-Behälter erst 1995 eingelagert wurde. Weitere 55 folgten. Das Lager besteht aus einer Stahlbetonhalle, die 182 Meter lang, 38 Meter breit und 20 Meter hoch ist. Das Gebäude enthält 420 Castor-Stellplätze . Die Halle dient nach Angaben des Betreibers des Zwischenlagers, der Brennelementlager Gorleben GmbH (BLG), nur als Wetterschutz. Gorleben ist aber nach wie vor auch als möglicher Standort für ein Atommüll-Endlager im Gespräch. Seit Jahrzehnten wurde der dortige Salzstock dafür erkundet. Seit mehr als fünf Jahren ruhen die Arbeiten aber. dpa

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