Politik : "Nur" noch 1,1 Milliarden im Roten Bereich

Die finanzielle Lage der Kommunen hat sich im ersten Halbjahr dieses Jahres verbessert. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete am Dienstag auf Grund vorläufiger Ergebnisse, dass das Finanzloch für die ersten sechs Monate 1,1 Milliarden Mark und damit 300 Millionen Mark weniger betrug als ein Jahr zuvor.

Der Schuldenstand wies Ende Juni noch 165,1 Milliarden Mark auf, ein Jahr zuvor standen die Kommunen noch mit zusammen 166,7 Milliarden Mark in der Kreide. In den Ländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen und Thüringen registrierten die Statistiker sogar Überschüsse.

Die Einnahmen von Städten und Gemeinden beliefen sich von Januar bis Juni auf 128 Milliarden Mark, ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit einem Plus von 1,4 Prozent fiel der Zuwachs in den neuen Ländern etwas höher aus als im früheren Bundesgebiet (plus 0,9 Prozent).

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