Politik : Obama will Führungsrolle in Klimapolitik

Washington - Der künftige US-Präsident Barack Obama will die Vereinigten Staaten mit an die Spitze im Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe führen. „Meine Präsidentschaft bedeutet mit Blick auf die amerikanische Führungsrolle ein neues Kapitel“, sagte Obama in einer Videobotschaft an eine Klimakonferenz von US-Gouverneuren in Los Angeles. Obama versprach ein „energisches“ Engagement seines Landes bei künftigen Verhandlungen zum weltweiten Klimaschutz. Er werde zwar am Klimagipfel in Posen im Dezember nicht teilnehmen, da er noch nicht Präsident sei. Aber „wenn ich mein Amt übernommen habe, können Sie sicher sein, dass die USA sich energisch an den Verhandlungen beteiligen“, sagte Obama. „Jetzt ist der Augenblick, um der Herausforderung ein für alle Mal ins Auge zu blicken.“

Obama stellte ein System zum Emissionshandel in Aussicht, das den Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase bis zum Jahr 2020 auf das Niveau von 1990 verringern soll. Jedes Jahr sollen zudem 15 Milliarden Dollar in Solar- und Windenergieprojekte sowie in die Entwicklung der nächsten Generation von Biokraftstoffen fließen. Auch auf Nuklearenergie wolle er zurückgreifen. „Wir müssen aber sicherstellen, dass sie sicher ist.“

Als Justizminister in Obamas Regierung ist laut „Newsweek“ der schwarze Jurist Eric Holder im Gespräch, der bereits unter Bill Clinton stellvertretender Justizminister war.dpa/AFP

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