OECD-Vergleich : Deutschland gewinnt

Deutschland hat 2010 und 2011 den stärksten Anstieg an Zuwanderern unter den großen Industrienationen verzeichnet. Wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Migrationsbericht der OECD hervorgeht, stieg die dauerhafte Migration 2010 nach Deutschland um zehn Prozent. Insgesamt kamen in den vergangenen zehn Jahren 500 000 hoch qualifizierte Migranten nach Deutschland; gleichzeitig verbesserte sich die Beschäftigungslage von Migranten. Demgegenüber sank die Migration durch die Wirtschaftskrise in den OECD-Ländern insgesamt 2010 um 2,5 Prozent gegenüber 2009. Drei Viertel davon gehen auf die EU-Krisenländer zurück. Die Zuwanderung nach Irland sank um mehr als die Hälfte, die nach Griechenland um knapp ein Drittel, nach Portugal um 17 und nach Spanien und Italien je um zehn Prozent. KNA

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