Politik : Öffentlicher Dienst: Frist verlängert

Nach dem Auftakt der Schlichtung für den Öffentlichen Dienst stellen sich die beiden Schlichter Hinrich Lehmann-Grube und Hans Koschnick auf schwierige Verhandlungen ein. Das erste Treffen am Montag habe gezeigt, dass die Positionen noch sehr weit auseinanderliegen, sagte der frühere Leipziger Oberbürgermeister Lehmann-Grube vor Journalisten in der Messestadt. Die Frist für die Gespräche sei daher von sechs auf neun Werktage bis zum 25. Mai verlängert worden. Die Tarifverhandlungen für die 3,1 Millionen Arbeiter und Angestellten im Öffentlichen Dienst waren am 7. Mai gescheitert, nachdem die Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) und die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) das Arbeitgeberangebot von zunächst einem Prozent mehr Einkommen als zu gering abgelehnt hatten. Nach den Worten Lehmann-Grubes wurde die Verlängerung der Frist, innerhalb der die Schlichtungskommission eine "Einigungsempfehlung" vorlegen muss, von Gewerkschaften und Arbeitgebern einstimmig beschlossen. Das nächste Treffen der Kommission ist nun für Mittwoch an einem geheim gehaltenen Ort vorgesehen.

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