ÖLPEST : Rettungsversuch

Der Ölkonzern BP hat vor der US-Südküste einen weiteren Versuch zur Eindämmung der Ölpest unternommen. Am Donnerstag sollte eine Stahlglocke über das schadhafte Bohrloch in rund 1500 Metern gestülpt werden, erklärte BP. Diese sei kleiner als die Glocke, mit der jüngst vergeblich versucht worden sei, ausströmendes Öl aufzufangen und abzupumpen.Seit einer Explosion auf der Bohrinsel Deepwater Horizon am 20. April und deren Untergang fließen durch das offene Bohrloch am Meeresboden nach Angaben des Betreibers BP pro Tag etwa 800 000 Liter Öl in den Golf von Mexiko. Der US-Südküste droht eine Umweltkatastrophe. BP hat erklärt, für „alle Rechtsansprüche“ aufzukommen. Die angerichteten Schäden werden bisher auf 14 Milliarden Dollar geschätzt. rtr

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