Politik : Offene Grenzen

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Der luxemburgische Ort Schengen

ist zum Synonym für ein Europa

ohne Grenzkontrollen geworden. Am 14. Juni 1985 unterzeichneten die Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und den Beneluxstaaten in dem 400Einwohner-Dorf ein Abkommen, das Halteschlangen und Schlagbäume zwischen den EU-Mitgliedsstaaten beenden sollte. Nach weiteren zehn Jahren waren Personenkontrollen auch an Bahnübergängen, Flug- und Seehäfen abgeschafft. Zehn Länder kamen inzwischen zum Schengen-Raum hinzu: Italien, Spanien und Portugal, Griechenland, Österreich, Dänemark, Finnland und Schweden sowie die Nicht-EU-Staaten Norwegen und Island. dpa

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