Politik : Olympia versinkt im Streit

Sport und Politik uneins über Zukunft der Leipziger Bewerbung

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Leipzig (ide/m.m.). Nach dem Finanzskandal im Leipziger Rathaus tritt der Streit um die Leipziger Bewerbung für Olympia 2012 offen zu Tage. Der Vizechef des Internationalen Olympischen Komitees, Bach, forderte Leipzig auf, „sofort reinen Tisch zu machen“. Dem Tagesspiegel sagte Bach, er könne sich eine Bewerbung auch ohne Leipzigs Oberbürgermeister Tiefensee (SPD) vorstellen, falls dieser sein Amt aufgeben müsse. „Niemand ist unersetzlich.“ SportbundPräsident von Richthofen hatte damit gedroht, bei einem Rücktritt Tiefensees „die Reißleine zu ziehen“. Auch in der Politik gibt es Streit. Sachsens SPD-Fraktionschef Jurk warnte vor „recht vordergründigen“ Versuchen, aus der Debatte parteipolitisches Kapital zu schlagen: „Sachsen ist nicht die Beute der CDU.“

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