Onward Together : Hillary Clinton startet Kampagne gegen Trumps Agenda

Nach der bitteren Wahlniederlage gegen Donald Trump war Hillary Clinton abgetaucht. Nun ist sie wieder da - und mobilisiert mit Onward Together Widerstand gegen die Ziele des US-Präsidenten.

Wieder da: Die ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton
Wieder da: Die ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary ClintonFoto: dpa/AP/Invision/Charles Sykes

Die unterlegene US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat eine eigene politische Organisation gegründet. Mit Onward Together (in etwa "Gemeinsam voran") will sie Menschen ermutigen, sich politisch zu engagieren und Widerstand gegen US-Präsident Donald Trump zu leisten. "Wir starten Onward Together, um die Leute zu ermutigen, sich einzubringen, sich zu organisieren und sogar zu kandidieren", schrieb Clinton am Montag bei Twitter.

Sie habe in den vergangenen Monaten nachgedacht, Zeit mit der Familie verbracht und "ja, ich bin im Wald spazieren gegangen", fügte die demokratische Politikerin und frühere Außenministerin hinzu. Nach ihrer bitteren Niederlage im Rennen um das Weiße Haus im November war Clinton fast völlig von der Bildfläche verschwunden. Inzwischen hat sie wieder mit öffentlichen Auftritten begonnen.

Auf der Website ihrer neuen Organisation wird neben einem Spendenaufruf daran erinnert, dass fast 66 Millionen US-Wähler Clinton im November gewählt hatten - sie verlor überraschend gegen Trump. "In den vergangenen Monaten haben wir gesehen, was möglich ist, wenn sich die Leute versammeln, um sich gegen sexuelle Belästigung, Hass, Unwahrheiten, Spaltungen zu wehren, und ein gerechteres (...) Amerika zu verteidigen", heißt es auf der Website.

In einer Serie von Twitter-Botschaften begrüßte Clinton zudem die Arbeit mehrerer Organisationen, die gegen Diskriminierung kämpfen oder Demokraten im Wahlkampf helfen. Diese sollen von Onward Together vermutlich finanziell unterstützt werden. Dabei geht es unter anderen um Indivisible Team, Swing Left, Color of Change, Emerge America und Run for something. (AFP)

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