Organisierte Kriminalität : Geldwaschanlagen und Drogenrouten

Das Kosovo ist eines der ärmsten Länder Europas. Hauptausfuhrprodukt ist Schrott. Tatsächlich scheint es in dem Land beispielsweise deutlich mehr Wracks als fahrbereite Autos zu geben. Dennoch ist entlang der Straßen ein auffallend dichtes Netz an Tankstellen entstanden. Und neben den Zapfsäulen wurden meist gleich noch neue Hotels gebaut. Beides sind klassische Geldwaschanlagen für organisierte Banden. Der BND bezeichnete das Kosovo schon 2005 in einem geheimen Bericht als Dreh- und Angelpunkt krimineller Netzwerke, wie die Schweizer „Weltwoche“ berichtete. Demnach wird über das Kosovo beispielsweise Opium aus Afghanistan nach Europa geschleust. Und auch im Zusammenhang mit dem internationalen Frauenhandel fällt immer wieder der Name des kleinen Balkanlandes. Führende Politiker stehen laut den Erkenntnissen des BND auf den Gehaltslisten der Mafia. uls

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