Pakistan : Extremisten töten in Pakistan mindestens zehn Menschen

Islamische Extremisten haben im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet eine regierungstreue Miliz überfallen. Mindestens zehn Personen sollen dabei ums Leben gekommen sein.

IslamabadBei Gefechten zwischen radikal-islamischen Extremisten und regierungstreuen Milizen im Nordwesten Pakistans sind mindestens zehn Stammeskämpfer ums Leben gekommen. Wie ein Behördensprecher am Sonntag mitteilte, werden fünf weitere Angehörige der Miliz vermisst, nachdem die Gruppe am Vorabend in der halbautonomen Stammesregion Mohmand von Extremisten angegriffen worden war. Nach Medienberichten soll unter den Vermissten auch ein örtlicher Regierungsvertreter sein. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür bislang nicht.

Die Stammesgebiete im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet gelten als Hochburg der Aufständischen und Rückzugsraum für Taliban-Kämpfer und Al-Qaida-Terroristen. In der Unruhe-Region sind etwa 100.000 pakistanische Sicherheitskräfte stationiert, die im Anti-Terror-Kampf gegen die Extremisten vorgehen. Dabei wird das Militär auch von örtlichen Stammesmilizen unterstützt. (jm/dpa)

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