PAKISTAN : Hunderte von Läden nach Anschlag in Karachi niedergebrannt

PAKISTAN

Hunderte von Läden nach Anschlag

in Karachi niedergebrannt

Karachi - Nach einem Anschlag auf eine schiitische Prozession in Karachi mit mehr als 40 Toten haben aufgebrachte Angehörige der Minderheit mehrere hundert Läden in Brand gesetzt. Auch die größte Markthalle in der pakistanischen Stadt ging in Flammen auf, wie Bürgermeister Mustafa Kamal am Dienstag mitteilte. Er schätzte die Schäden auf mehrere Millionen Dollar. Mehr als 200 Feuerwehrleute waren am Dienstag weiter im Dauereinsatz und forderte Unterstützung aus Hyderabad an. APD

ARGENTINIEN

Erste Homo-Ehe

in Lateinamerika

Buenos Aires - Zwei Argentinier haben die erste Homo-Ehe in Lateinamerika geschlossen. Der 39-jährige Alex Freyre und sein 41 Jahre alter Partner José Maria Di Bello gaben sich in Ushuaia das Jawort, sagte Freyre nach der Trauung dem Sender Todo Noticias. „Wir erfüllen uns einen Traum“, sagte er. Freyre und Di Bello war im April in Buenos Aires die Trauung verweigert worden. Mitte November entschied dann zwar ein Gericht, dass die Eheschließung eines gleichgeschlechtlichen Paares rechtmäßig sei. Kurz vor der Hochzeitsfeier hob ein anderes Gericht die Entscheidung jedoch auf. Auch die Behörden von Ushuaia rund 3500 Kilometer südlich von Buenos Aires verweigerten zunächst die Eheschließung. Eine ausdrückliche Erlaubnis der Gouverneurin von Feuerland, Fabiana Rios, machte den Weg schließlich frei. AFP

AFGHANISTAN

Zahl der zivilen Todesopfer

deutlich gestiegen

Kabul - Die Zahl der getöteten Zivilisten in Afghanistan steigt. In den ersten zehn Monaten des Jahres wurden knapp elf Prozent mehr Zivilisten getötet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie aus Statistiken der UN-Mission in Afghanistan (Unama) hervorgeht. Bis Ende Oktober 2009 seien 2038 Tote gezählt worden, im selben Zeitraum 2008 seien es 1838 gewesen. Das seien 10,8 Prozent mehr. Mit 1404 wurden die weitaus meisten Zivilisten bei Angriffen von Aufständischen und bei von Rebellen verübten Anschlägen getötet, teilte Unama mit. Regierungs- und internationale Truppen töteten demnach 468 Zivilisten, „andere Akteure“ 166. AFP

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