Pakistan : Zwölf Tote bei Selbstmordanschlag auf Politiker

In Pakistan detoniert eine Bombe vor dem Haus eines Abgeordneten. Zwölf Menschen werden bei dem Anschlag getötet. Der Politiker erleidet Beinverletzungen.

Multan In Pakistan sind mindestens zwölf Menschen bei einem Anschlag auf das Haus eines Parlamentsabgeordneten getötet worden. Der Abgeordnete Rashid Akbar Nowani überlebte den Angriff am Montag verletzt, wie das Krankenhaus sowie der Bruder des Politikers mitteilten. Nach Angaben eines Arztes wurden mindestens 53 Menschen durch den Anschlag verletzt. Vor dem Haus des Abgeordneten in der Stadt Bhakkar in der Provinz Punjab hatte sich eine Menschenmenge versammelt, durch die sich der Täter einen Weg bahnte, bevor er sich in die Luft sprengte. "Das war ein Selbstmordanschlag. Der Kopf des Täters wurde gefunden", sagte ein Polizeibeamter.

Nowani sei durch die Explosion an den Beinen verletzt worden, befinde sich jedoch im Gegensatz zu anderen Verwundeten nicht in Lebensgefahr, sagte ein Arzt. Nowani gehört der Partei des früheren pakistanischen Ministerpräsidenten Nawaz Sharif an.

In Pakistan sind Politiker immer wieder Ziel von Angriffen radikaler Islamisten. Vor vier Tagen hatte sich ein Selbstmordattentäter vor dem Haus eines Abgeordneten der pakistanischen Regierungskoalition, Asfandyar Wali Khan, in die Luft gesprengt und vier Menschen getötet. Khan, der als Gegner der radikalislamischen Taliban bekannt ist, überlebte den Angriff knapp. (ae/AFP)

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