• Palästinensische Extremisten in Ramallah geflohen Nach Ende der Belagerung von Arafats Hauptquartier

Politik : Palästinensische Extremisten in Ramallah geflohen Nach Ende der Belagerung von Arafats Hauptquartier

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Ramallah/Nablus (dpa). Nach der Beendigung der israelischen Belagerung des Hauptquartiers von Palästinenserpräsident Jassir Arafat in Ramallah sind die meisten der dort angeblich versteckten mutmaßlichen Extremisten offenbar geflohen. Dies gaben führende Vertreter des israelischen Verteidigungsministeriums und der Armee am Montag nach Angaben des israelischen Rundfunks an. Der rechtskonservative Kabinettsminister Daniel Naveh sagte im staatlichen Armeesender, er gehe davon aus, dass die Gesuchten nun zu einem späteren Zeitpunkt gefasst würden.

Die Armee hatte die zehntägige Belagerung des inzwischen fast vollständig zerstörten Hauptquartiers am Sonntag unter massivem Druck der USA beendet. Israel hatte die Belagerung und Zerstörung von Arafats Hauptquartier nach einem palästinensischen Terroranschlag in Tel Aviv damit begründet, dass in dem Gebäudekomplex mindestens 19 mutmaßliche Terroristen versteckt seien.

Bei einem israelischen Vorstoß in das Flüchtlingslager Balata in Nablus wurde ein palästinensisches Kind getötet. Nach palästinensischen Angaben drang die Armee mit mehreren Panzern in die Stadt im nördlichen Westjordanland ein. Nach Krankenhausangaben wurde der etwa zwölf Jahre alte Junge bei Zusammenstößen zwischen Soldaten und palästinensischen Schulkindern von einem Geschoss tödlich getroffen.

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