Politik : Peking ruft nach Demonstrationen zur Ruhe auf

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Peking Nach den teils gewalttätigen anti-japanischen Protesten in China sucht die Führung in Peking ein Ende der Demonstrationen. Die Kommunistische Partei verbreitete am Mittwoch einen Aufruf an alle Unterorganisationen, nach der Aufregung über die Verharmlosung der japanischen Kriegsverbrechen in China solle die Aufmerksamkeit des Volkes wieder vorrangig auf die Entwicklung des Landes gelenkt werden. Auch Außenminister Li Zhaoxing hatte zuvor bereits das Volk aufgerufen, nicht an ungenehmigten Demonstrationen teilzunehmen und die soziale Stabilität nicht zu gefährden. Über ein Treffen zwischen dem chinesischen Staatschef Hu Jintao und Japans Regierungschef Koizumi am Rande des Asien-Afrika-Treffens Ende der Woche gibt es aber noch keine Entscheidung. Japan müsse dafür eine „angemessene Atmosphäre“ schaffen, sagte ein hoher Beamter des chinesischen Außenministeriums. dpa

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